Unsere Tiere auf dem Hof

 

Soay Schafe

Seit 2005 züchten wir Soay Schafe der hellen und dunklen Variante! Auf der Suche nach lebenden Rasenmähern kamen wir auf diese wundervolle Rasse. Eine ruhige, genügsame Rasse die nicht geschoren werden muss. Sie haben ein vorzügliches Fleisch und sind unserem Klima angepasst. Sie halten  unsere Wiesen kurz und beugen der Verbuschung vor.
Das Soayschaf ist uns in seiner Urtümlichkeit aus den frühen Zeiten des Neolithikum von vor etwa 3000 v. Chr. erhalten geblieben. Sie überlebten auf dem entlegenen St. Kilda-Archipel nordwestlich von Schottland, auf der 99 ha großen Insel Soay. Das St. Kilda-Archipel besteht aus 4 Inseln und einigen größeren Felsen. Im nordischen Sprachgebrauch bedeutet der Name Soay Schafinsel, von dieser erhielten die Schafe ihren heutigen Namen.1932 hat man auf Initiative des Marquess of Bute, dem Besitzer des Archipels, eine Soayherde von 107 Schafen, Böcke und Lämmer auf der größten Insel Hirta ausgesetzt. Der Bestand an Soayschafen auf beiden Inseln beläuft sich nach Schätzungen auf ca. 1500 Tieren. Wird diese Zahl überschritten, beginnen sie zu verhungern. Das Soayschaf ist die primitivste Hausschafrasse Europas und ähnelt noch stark dem Mufflon. Beide besitzen 2n = 54 Chromosomen und haben den wildlebenden asiatischen Mufflon mit als Vorfahren, in ihrer Ahnenreihe. Von dem sie noch heute viele Eigenschaften behalten haben. (Z.B. bei Gefahr einen Warnpfiff durch die Nase abgeben) Es ist ein robustes, kleines und widerstandsfähiges Schaf, das gut ganzjährig draußen gehalten werden kann. Jedoch sollte man einen zugfreien Offenstall zur Verfügung stellen.
Das Gewicht liegt beim Widder um die 40 kg und bei den Mutterschafen um die 25 kg. Die gekräuselte Wolle wird im April bis Juni von selbst abgeworfen. Daher ist eine Schur überflüssig.
In Deutschland gibt es zwei Farbtypen, eine dunkelbraune und eine hell cremefarbene Variante. Anders als in England und in den Niederlanden, denn dort kommen auch ganz einfarbige und gescheckte Soays vor. Man muss bei den Soays nicht nur von zwei Farbvarianten, sondern auch von zwei Typvarianten sprechen.
Der englische Wissenschaftler Prof. Peter Jewell prägte die Begriffe Parksoay, wie sie ausschließlich in Deutschland vorkommen und Kildasoay, wie es sie auf Soay, Hirta und England gibt. Kildasoay gibt es mit und ohne Hörner, zum Teil mit weißen Abzeichen, in den Farben dunkel und hell. Parksoay sind immer behornt, mit dunklem oder hellem Fell.
Die Brünstigkeit tritt saisonal auf, so dass die Lämmer im Frühjahr in den Monaten April und Mai geboren werden. Sie wiegen nach einer Tragezeit von ca. 146-156 Tagen ca. 1-1,5 kg. In Ausnahmefällen werden sie auch früher oder später geboren. Bei unserer Herde hatten wir einmal eine Geburt im Juli und eine im August, dies kann vorkommen wenn ein Muttertier im Januar verlammt und erneut gedeckt wird.
Die Hörner eines ausgewachsenen Bocks sind kreisförmig nach außen gedreht und sind etwa 50 cm lang. Sie werden auch Schnecken genannt, an dessen Querfurchen man das Alter bestimmen kann. Die knapp 20 cm langen Hörner eines Muttertieres gehen leicht sichelförmig nach hinten auseinander und erinnern mehr an Ziegen, mit denen sie oft von Wanderern verwechselt werden.
Das Soayschaf hat alle Vorzüge für den Hobbyschafhalter. Es ist frohwüchsig, die Haltung ist mit geringem Arbeitsaufwand möglich, das Fleisch ist eine Delikatesse und die Schafe sind ein schöner Farbtupfer in unserer Landschaft. http://www.ig-soay.eu

 

Ziegen

Wir halten bei uns drei reinrassige  Burenziegen und einen Walliser Schwarzhals Ziegenbock. Von Zeit zu Zeit kommt ein Burenbock dazu, welcher die Damen beglückt.
Die Walliser Schwarzhalsziege kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass die vordere Körperhälfte schwarz und die hintere weiß behaart ist. Das Fell ist grundsätzlich langhaarig. Der Kopf ist verhältnismäßig kurz und die Ohren leicht abstehend. Auch die weiblichen Tiere besitzen eine Stirnlocke, wie sie bei vielen anderen Ziegenrassen nur bei männlichen Tieren vorkommen. Beide Geschlechter tragen Hörner; die Hörner der Böcke können bis zu 80 Zentimeter lang sein. Böcke erreichen eine Widerristhöhe von 75 bis 85 Zentimeter und wiegen dann 65 bis 70 Kilogramm. Geißen sind etwas kleiner und erreichen eine Widerristhöhe von 70 bis 80 Zentimeter und wiegen 45 bis 50 Kilogramm. Walliser Schwarzhalsziegen gelten als sehr leistungsfähige Mastrasse. Ihre jährliche Milchmenge beträgt 600 Kilogramm. Sie enthält 3,1 Prozent Fett und 3,0 Prozent Eiweiß. Im Durchschnitt werden pro Geiß jährlich 1,7 Zicklein geboren.

Die Burenziege, eine Fleischziegenrasse, ist eine Rasse der Hausziege, die ihren Ursprung in Südafrika hat und vor allem zur Fleischerzeugung gezüchtet wird. Sie stammt von der Hottentottenziege ab, die wiederum ein Abkömmling der Nubischen Ziege ist. In die Rasse wurden auch Ziegen aus Europa und Indien eingekreuzt. Ein südafrikanischer Zuchtverband existiert seit 1959. Seit 1977 gibt es diese Rasse auch in Deutschland.
Bei der Burenziege handelt es sich um eine große, kompakte Ziege, die überwiegend weiß ist und einen kräftigen Kopf mit Ramsnase und kinnlangen Hängeohren besitzt. Die Kopffarbe kann bei der Bure allerdings zwischen schwarz-braun, rost-braun, caramel, weiß und bunt variieren. Alle möglichen Zeichnungen (z. B.: breite Blessen, kleine Blessen, Sterne, Flecken und Brillen) können auftreten. Eine gute Ziege besitzt an jeder Euterseite höchstens zwei Zitzen. Wegen ihrer geringen Milchleistung wird sie nicht gemolken. Die Körpermasse von kastrierten Böcken kann bis zu 140 kg betragen. Die Lämmer erreichen eine Gewichtszunahme pro Tag von 140 bis 250 g. Nach 100 Tagen können sie damit eine Lebendmasse von bis zu 24 kg. erzielen. Die Rasse ist außerdem sehr fruchtbar: drei Ablammungen in zwei Jahren, wobei durchschnittlich zwei Lämmer geboren werden, sind möglich. Die Burenziegenlämmer werden sehr schnell handzahm. Oft werden die weiblichen Lämmer in der ersten Woche enthornt, um bei Gruppenhaltungen, bei den es gelegentlich zu Rangkämpfen kommt, Verletzungen durch die Hörner vorzubeugen. Ansonsten kann es, bei tragenden Ziegen, zu schwereren Folgen für die Lämmer führen. Die Besonderheit der Burenziege ist es, ein schmackhaftes, zartes Fleisch zu besitzen, dem der typische Ziegengeruch fehlt.

Hier gehts zu Schnucki, unserem Flaschenkind!

Kune Kune Schweine (Maori Native)

Die schönsten Schweine der Welt!
Ursprung: Neuseeland  vom Maori Stamm
Weltweit nur noch wenige tausend Stück.

Das Kune Kune hat eine kompakte Form mit kurzen Beinen und einer kurzen Schnauze. Besondere Kennzeichen sind 2 Troddeln (man nennt sie Piri Piri) unter ihrem Kinn wie bei einer Ziege.  Es kommen meistens Steh-aber auch Hängeohren vor. Die Kune Kune haben dichte, lange, weiche Borsten in den unterschiedlichsten Farben. Die Schweine haben einen sehr freundlichen und ruhigen Charakter. Durch ihre Robustheit sind es ideale Weideschweine, welche fast ausschließlich von Gras ernährt werden können - ohne Kraftfutter.

In der Sprache der Maori bedeutet Kunekune „fett und rund“.DNA-Analysen legen nahe, dass das Kunekuneschwein asiatischen Ursprunges ist und von Hausschweinen abstammt, die vermutlich im frühen 19. Jahrhundert durch Walfänger oder Kaufleute auf die Insel gelangten. Schweine mit ähnlichen Merkmalen finden sich in Asien, Südamerika und Polynesien.
Fast ausschließlich in Maori-Gemeinden gehalten und den Europäern weitgehend unbekannt, wurden die Kunekune in den 1970er-Jahren „wiederentdeckt“. Man schätzt, dass es zu diesem Zeitpunkt nur noch 50 reinrassige Schweine in Neuseeland gab. Eine gemeinsame Exkursion des Staglands Wildlife Reserve und des Willowbank Wildlife Reserve im Jahr 1978 oder 1984 führte zum Erwerb aller verkäuflichen Tiere, denen Michael Willis und John Simster in Te Kuiti und im Bezirk Waharoa habhaft werden konnten. Die 18 Tiere, darunter 6 Sauen und 3 Eber mit reinrassigem oder nahezu reinrassigem Erbgut, wurden für ein Erhaltungszuchtprogramm auf die Südinsel gebraucht. Nahezu alle der heute existierenden Kunekunes stammen von diesen Tieren ab. Um die Rasse auch im Falle einer Seuche vor dem Aussterben zu bewahren, wurde die Erhaltungszucht im Jahr 1992 auf einen weiteren Kontinent ausgedehnt. Kunekune werden seitdem auch in Großbritannien gehalten. Ihnen folgten später noch weitere Exporte.

Hunde

Langstreckenläufer Papa Whisky! Leider ist er nach 15 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Unser Clown Rocks, Sohn von Papa Whisky ist leider auch über die Brücke gegangen! Nanny unsere Hexe mit 5 Monaten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Hof-Katzen

Der Knecht Heinz mit dem Hofkater Willy.
Als Mäusefänger sind bei uns 6 Katzen unterwegs die alle aus dem Tierheim oder schlechter Haltung stammen

 

 

 

Geflügel

Wir züchten bayrische Landgänse und Sachsen Enten, nebenbei laufen auch noch ca. 50 Hühner von uns durch die Gegend.

 

 

 

 


 

 

 

Sonstige

Meine Frau bei unseren Hasen :-)
Stallhasen (Kaninchen) haben bei uns im Sommer eingezäunten Freilauf, im Winter große Boxen im Stall - eben so artgerecht wie möglich!